L-Arginin – eine ganz besondere Aminosäure

Bei L-Arginin handelt es sich um eine ganz besondere Aminosäure, die besonders unter den Sportlern gern Anwendung findet. Aufgrund dieser durchblutungsfördernden Wirkung kann es zudem die Potenz steigern und männlichen Konsumenten, die Probleme damit haben eine Erektion zu bekommen oder diese aufrechtzuerhalten, eine große Hilfe sein.

Was ist L-Arginin?

L-Arginin verhilft dem Konsumenten zu mehr Leistung und sorgt zudem dafür, dass die Muskeln besser wachsen können. Verschiedenen Erfahrungsberichten zufolge, kurbelt die Aminosäure sogar die Fettverbrennung an und der Körper wird besser durchblutet. Der Anstieg der Leistungsfähigkeit ist darauf zurückzuführen, dass die Einnahme von hochdosiertem L-Arginin dafür sorgt, dass der Körper weniger Sauerstoff benötigt.

Als wertvolle natürliche Lieferanten der Aminosäure gelten vor allem Fleisch und auch Kürbiskerne. L-Arginin nimmt Einfluss auf den gesamten Energiehaushalt und unterstützt ihn in großem Maße. Wo mehr Energie genutzt wird, werden auch Kalorien verbrannt, was wiederum hilfreich für Personen ist, die ihr Gewicht reduzieren wollen. All diese Fakten erklären, warum die Einnahme von L-Arginin besonders bei Sportlern immer beliebter wird. Auch als Potenzmittel findet es nicht selten Anwendung.

Das Wort Arginin stammt aus dem Latein und wird von argentum abgeleitet. Übersetzt wird es mit Silber. Doch wo ist da der Zusammenhang? Arginin konnte als Silber-Salz sowohl isoliert als auch erkannt werden und genau das brachte ihm diesen Namen ein. Betrachtet man die gesamte Gruppe der proteinogenen Aminosäuren, stellt man fest, dass Arginin am meisten Stickstoff aufweist.

Es wirkt anregend und gefäßerweiternd. Das verbessert den Blutfluss und so auch die Zufuhr von wichtigen Nährstoffen und unterstützt die Arbeit des Immunsystems. Es wurden Studien mit Probanden aus dem Skilanglauf durchgeführt, um zu testen, inwiefern L-Arginin die Leistungsfähigkeit steigern kann. Tatsächlich berichtete ein Großteil der Testpersonen von einem deutlich besseren Durchhaltevermögen, denn die Aminosäure unterstützt die Sauerstoffaufnahme. Wer sich also nach Erfolgserlebnissen sehnt, kann auf L-Arginin zurückgreifen.

Allerdings ist es sehr wichtig, die richtige Dosierung einzuhalten, sodass der gewünschte Effekt auch eintreten kann. Der angekurbelten Fettverbrennung liegen nicht nur Erfahrungsberichte, sondern auch wissenschaftliche Untersuchungen zugrunde. Man konnte herausfinden, dass L-Arginin die Zusammensetzung des gesamten Körpers anders verteilt und so auch das Verhältnis zwischen Fett und Muskelmasse.

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Die Wirkungsweise von L-Arginin

Wie bereits erwähnt, wirkt L-Arginin anregend und auch gefäßerweiternd. So kann während des Trainings mehr Blut in die Muskeln gepumpt werden, was zu einem angenehmeren und auch pralleren Gefühl führt. Aufgrund der geweiteten Gefäße hat es der Körper ebenfalls leichter, das Blut durch den Körper zu transportieren, in dem all die wichtigen Nährstoffe, die er braucht, enthalten sind. So wird eine optimale Versorgung sämtlicher Körperpartien gewährleistet, was gleichzeitig zu einer Leistungssteigerung führt.

Für Sportler ist die Einnahme von hochdosiertem L-Arginin beispielsweise in Kapselform also sehr zu empfehlen. Nichtsdestotrotz muss sich jeder stets vor Augen halten, dass man nicht bei jedem Training zu Höchstleistungen auflaufen kann, egal ob man L-Arginin eingenommen hat oder nicht. Ab einem gewissen Punkt benötigt der Körper schlichtweg auch einmal Ruhe. Des Weiteren ist die Aminosäure kein Wundermittel. Die reine Einnahme führt nicht zur Bildung großer Muskeln, sondern unterstützt sie lediglich.

Damit Muskelgewebe wachsen kann, sind Reize von Nöten, die nur durch Belastung gesetzt werden können. Wer sich traut, bis ans Äußerste zu gehen und seine Grenzen auszureizen, kann besonders von der positiven Wirkung von L-Arginin profitieren, denn dann kann es sie noch besser entfalten. Aufgrund des durchblutungsfördernden

Effekts findet die Aminosäure auch häufig in sogenannten Trainingsboostern Anwendung. Sie sollen dafür sorgen, dass mehr Blut in die Muskeln gelangt und sie im wahrsten Sinne des Wortes aufgepumpt werden. Das verstärkt nicht nur die Optik, sondern sorgt zudem für einen Leistungsanstieg, für den L-Arginin ohnehin bekannt ist.

Wer Acht auf die richtige Dosierung von L-Arginin gibt, kann auch seinem Immunsystem etwa Gutes tun und dem Körper so zusätzlichen Schutz bieten. Auch das konnte im Rahmen verschiedener wissenschaftlicher Studien belegt werden. Forscher beobachteten, dass die Aminosäure die Arbeit der Abwehrzellen deutlich erhöht. So können Giftstoffe nicht nur schneller, sondern auch in höherem Maß bekämpft werden und der Körper wird zunehmend geschützt.

L-Arginin regt außerdem die Bildung von Kollagen an. Dabei handelt es sich um ein strukturgebendes Protein. Es bildet Fasern und diese ordnen sich wie ein Netz in der Haut an. Sie sorgen so für Elastizität und wirken aufpolsternd. So kann L-Arginin sogar dazu beitragen, dass kleine Fältchen gemildert werden und die Haut jünger und strahlender erscheint.

Das gibt es beim Kauf von L-Arginin zu beachten

Jeder, der L-Arginin kaufen möchte, sollte sich im Vorfeld darüber informieren, wo das gewählte Präparat hergestellt wird. Zudem sollte sichergestellt werden, dass dessen Qualität streng kontrolliert wurde.

Welche L-Arginin Präparate sind empfehlenswert?

Ein Produkt, das von hoher Qualität zeugt, ist L-Arginin Base aus dem Hause yoyosan. Zu dessen Produktion wird Zuckerrohrmelasse herangezogen, die völlig frei von GVO ist. Man macht sich das Verfahren der Fermentation zunutze und verwendet als Rohstoff in der Regel Weizen.

Theoretisch eignen sich allerdings sämtliche pflanzliche Rohstoffe, die viele Kohlenhydrate aufweisen. Das muss nicht nur Getreide sein. Aus dem von yoyosan verwendeten Getreide wird mithilfe eines sehr langsam voranschreitenden Fermentationsprozesses die nötige Melasse hergestellt. Dabei kommen verschiedene Enzyme und Bakterien zum Einsatz, die dafür sorgen, dass das L-Arginin aus der Melasse herausgelöst werden kann. Die gewonnene Aminosäure wird anschließend zu einem pharmazeutischen Präparat weiterverarbeitet, das von nachweislich hoher Qualität zeugt.

Der gesamte Vorgang wird streng kontrolliert, um die Hochwertigkeit des Produkts zu gewährleisten. Unter anderem wird kontrolliert, ob sich noch Rückstände im Präparat befinden, die dort nicht hingehören. Nur Exemplare, die den hohen Standards entsprechen werden zum Kauf angeboten und mit dem yoyosan Gütesiegel versehen.

Was macht L-Arginin Base von yoyosan so besonders?

Wie der Name bereits verrät, handelt es sich bei dem Produkt um eine basische Form der Aminosäure L-Arginin. Der Körper ist stets bemüht einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt aufrecht zu erhalten. Der optimale pH-Wert liegt bei 7,4 und ist damit leicht basisch.

Wer sich ungesund ernährt, viel Stress hat oder unter Problemen mit dem Stoffwechsel leidet, kann leicht übersäuern, da sich zu viele Giftstoffe im Körper ansammeln, die er alleine nicht mehr abtransportieren kann. Es muss also etwas her, das den Organismus wieder leicht basisch werden lässt und das ist mit L-Arginin Base von yoyosan möglich. Es weist einen hohen pH-Wert auf und wirkt der Übersäuerung somit entgegen.

Das Produkt kann auch vorbeugend sinnvoll eingesetzt werden. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass das Präparat eine sehr gute Bioverfügbarkeit aufweist. Das heißt, dass der Körper dessen Inhaltsstoffe in großen Mengen aufnehmen und auch verwerten kann. Durch die Zugabe des Wirkstoffes Piperin wird die Bioverfügbarkeit zusätzlich erhöht. Piperin stammt aus dem schwarzen Pfeffer und ist Thema vieler wissenschaftlicher Untersuchungen. Bisher konnte man herausfinden, dass es dafür sorgt, dass andere Stoffe eine bessere Bioverfügbarkeit erlangt. Man spricht auch von einem Biohancer. Piperin erhöht die Resorptionsfähigkeit des Körpers und verbessert so dessen Aufnahmefähigkeit. Genau das macht man sich bei yoysan zunutze.

L-Arginin vs. Arginin – wo ist der Unterschied?

Arginin ist auch unter dem Namen Hydrochlorid HCL bekannt. Während L-Arginin basisch ist, ist HCL allerdings eher sauer. Ein weiterer Unterschied ist, dass L-Arginin schonend fermentiert wird, während HCL mithilfe von synthetischen Verfahren extrahiert wird. Ein Punkt der für Vegetarier besonders interessant ist, ist der des Ursprungs. Wie bereits erwähnt, wird L-Arginin aus pflanzlichen Rohstoffen gewonnen und eignet sich daher für vegetarische und vegane Lebensweisen. HCL hingegen stammt aus tierischen Stoffen. Aufgrund des aufwendigeren Herstellungsverfahrens ist L-Arginin in der Regel teurer, allerdings weist es auch ein deutlich höhere Qualität auf.

Bei diesen Beschwerden kann L-Arginin erfolgreich eingesetzt werden

Mit L-Arginin zu einem gestärkten Immunsystem

L-Arginin wirkt sich positiv auf das gesamte Immunsystem aus und unterstützt den Körper somit dabei, sich ausreichend gegen Krankheitserreger und Umweltgifte zu schützen, die von ihm zehren wollen. Diese Wirkung konnte im Rahmen verschiedener wissenschaftlicher Studien belegt werden. L-Arginin ruft die Abwehrzellen zu einer erhöhten Aktivität auf und sie Arbeiten unter Höchstleistung. Personen, die sehr häufig krank werden oder sogar an chronischen Erkrankungen leiden, können ihre Abwehrkräfte mithilfe von L-Arginin zusätzlich stärken und deren Einnahme in den Alltag einfließen lassen.

Eine verbesserte Wundheilung

L-Arginin leistet einen positiven Beitrag zur Wundheilung, denn es fördert die Produktion des Strukturproteins Kollagen, das ein wichtiger Bestandteil der Haut ist. Wer beobachtet, dass es immer sehr lang dauert, bis eine Wunde zuheilt, auch wenn sie noch so klein ist, kann auf die Einnahme von L-Arginin setzen und sich selbst Abhilfe schaffen.

Eine stärkere Leistungsfähigkeit mit der Kraft der Aminosäuren

Leistungsschwäche gehört mit der regelmäßigen Einnahme von L-Arginin der Vergangenheit an. Eigentlich ist der Körper in der Lage, die Aminosäure selbst herzustellen, doch diese Mengen sind schlichtweg zu gering, um den gesamten Körper ausreichend versorgen zu können. Deshalb ist es ratsam, etwas nachzuhelfen und so die Belastbarkeit zu erhöhen. Gerade in sehr stressigen Zeiten benötigt der Körper Unterstützung, die die Aminosäure liefert. Diesen Effekt können sich auch Leistungssportler zunutze machen, um ihr Training effizienter zu gestalten und länger durchzuhalten. Die Trainingserfolge können somit maximiert werden.

Dem Abbau der Muskeln entgegenwirken

Gerade für Sportler gibt es fast schon nichts schlimmeres, als wenn man aus triftigen Gründen pausieren muss und die Muskelmasse verschwindet zunehmend, da die Reize fehlen. Die Universität Exeter widmete sich diesem Problem und veranlasste eine Studie, in der überprüft werden sollte, inwiefern L-Arginin die Leistungsfähigkeit im Sport steigert. Die ermittelte Steigerung lag bei 20 %. Hinzu kommt, dass L-Arginin Wachstumshormone freisetzt, die den Muskelaufbau unterstützen und dem Abbau somit gleichzeitig entgegenwirken. So sind kleinere Reize bereits ausreichend, um die bestehende Muskelmasse aufrechtzuerhalten.

L-Arginin bei Problemen mit der Potenz

Potenzprobleme nagen häufig stark am Selbstbewusstsein. Der Griff zu bekannten synthetischen Präparaten wie Viagra fällt häufig schwer. Zum einen ist dieses Medikament verschreibungspflichtig, weshalb ein Arztbesuch unabdingbar ist, und es ist sehr preisintensiv. Wer auf der Suche nach einer Alternative ist, sollte zu L-Arginin greifen. Seine durchblutungsfördernde Wirkung zeigt sich im Ganzen Körper. So kann auch das männliche Glied besser mit Blut versorgt werden und das Entstehen einer Erektion wird einfacher. Damit diese zustande kommen kann, ist Stickstoffmonoxid nötig. Es wird eigentlich beim Verspüren sexueller Reize vom Körper ausgeschüttet, doch nicht immer in ausreichender Menge. Hier kommt L-Arginin ins Spiel, denn es wird im Körper zum nötigen Stickstoffmonoxid umgewandelt. In Kombination mit dem erhöhten Blutfluss gehören Erektionsstörung mit der Einnahme dieser Aminosäure der Vergangenheit an.

L-Arginin als alternativer Blutdrucksenker

Da L-Arginin die Gefäße weitet, verschafft es dem Blut mehr Platz zu zirkulieren. Ist diese Zirkulation eingeschränkt, kommt es zu erhöhtem Blutdruck, was ernstzunehmende Folgen nach sich ziehen kann. Mithilfe von L-Arginin kann dem entgegengewirkt werden.

Entzündungen hemmen

Die entzündungshemmende Wirkung von L-Arginin fand bereits Erwähnung. Somit kann die Aminosäure nicht nur bei schmerzhaften Entzündungen im Muskelgewebe helfen, die durch Überbelastung hervorgerufen worden sind. Es kann auch bei chronischen Erkrankungen, die mit derartigen Problemen einhergehen, Linderung verschaffen.

Wie wird L-Arginin richtig eingenommen und was gibt es über die Dosierung zu wissen?

Wer L-Arginin für eine bessere Leistungsfähigkeit während des Trainings einnehmen möchte, sollte vor der Einheit etwa 2 bis 5 g konsumieren. Wer mehrmals wöchentlich intensiven Sport treibt, sollte diese Dosis täglich einnehmen, egal ob ein Training stattfindet oder nicht. So kann eine ausreichende Versorgung dauerhaft gewährleistet werden.

An trainingsfreien Tagen sollte L-Arginin direkt nach dem Aufstehen vor dem Frühstück konsumiert werden. Wird nicht nur mit dem Ziel trainiert, Muskeln aufzubauen, sondern soll auch der Anteil des Körperfetts reduziert werden, kann eine höhere Dosis eingenommen werden. Diese Erhöhung sollte allerdings langsam stattfinden, um sicherzustellen, dass der Körper gut darauf reagiert. Personen, die aus gesundheitlichen Gründen auf das Präparat zurückgreifen, benötigen lediglich 1 bis 2 g L-Arginin pro Tag. Wer unter starkem Stress steht, kann die Dosierung vorsichtig erhöhen.

Müssen bei der Einnahme von L-Arginin Nebenwirkungen befürchtet werden?

Beim Kauf von L-Arginin Präparaten ist stets darauf zu achten, dass das Produkt von hoher Qualität zeugt, die nachgewiesen werden kann. Zudem muss sichergestellt werden, dass die richtige Dosierung stattfindet. Werden diese Kriterien erfüllt, muss der Konsument keine Angst vor möglichen Nebenwirkungen haben.

Wer L-Arginin überdosiert und mehr als 15 g täglich einnimmt, riskiert dennoch das Auftreten von unerwünschten Folgeerscheinungen. Das macht sich vor allem bei der Verdauung bemerkbar. Zu den Nebenwirkungen zählen daher unter anderem Übelkeit, Magenkrämpfe, Durchfall oder auch Verstopfungen. Um den zu entgehen, ist es ratsam, einen Arzt zu konsultieren, um die perfekte Dosierung ermitteln zu können, die sich optimal auf den Körper auswirkt, ohne ihn unnötig zu schädigen.

Für wen eignet sich die zusätzliche Einnahme von L-Arginin Präparaten?

Da L-Arginin eine Aminosäure ist, die der Körper selbst herstellen kann, ist sie ihm bereits bekannt und er kann sie sehr gut verarbeiten. Gerade für Kinder ist es besonders wichtig, ausreichend mit L-Arginin versorgt zu sein, denn sie befinden sich noch im Wachstum und die Mengen, die der Körper produziert, sind ungenügend.

Wer kürzlich einen Unfall erlitten hat oder auch unter starkem Stress steht, kann ebenfalls von den positiven Wirkungsweisen von L-Arginin profitieren. Stress geht häufig mit einem erhöhten Blutdruck einher, woraus wiederum Schlafstörungen und innere Unruhe resultieren können. L-Arginin weitet die Gefäße, senkt so den Blutdruck und lindert damit dessen Folgeerscheinungen. Die Bedeutung von L-Arginin für Sportler wurde bereits ausführlich erläutert.

Abschließende Worte über die Wirksamkeit von L-Arginin

Jeder, der in Erwägung zieht, die Einnahme von L-Arginin in den Alltag zu integrieren, sollte sich im Vorfeld intensiv darüber informieren. Fakt ist, dass der Körper zwar selbst in der Lage ist, die Aminosäure herzustellen, aber er schafft es nicht, den Tagesbedarf komplett zu decken. Hinzu kommt, dass der Bedarf in einigen Fällen ansteigt, beispielsweise wenn sich der Körper nach Verletzungen regenerieren muss, er unter Stress steht oder eine erhöhte Leistung erbringen muss. In diesen Fällen macht die Einnahme von L-Arginin Präparaten durchaus Sinn.

Auch Kinder und Jugendliche, die sich noch im Wachstum befinden, benötigen größere Mengen dieser Aminosäure, denn es ist an der Ausschüttung von Wachstumshormonen beteiligt. Deshalb kann auch im jungen Alter über die Einnahme dieser Nahrungsergänzung nachgedacht werden.

Patienten, die unter Bluthochdruck leiden und die Einnahme von synthetischen Medikamenten reduzieren möchten, können L-Arginin in Erwägung ziehen. Allerdings sollte eine Umstellung niemals auf eine Faust geschehen. Es ist unbedingt ärztlicher Rat einzuholen, um die Medikation sinnvoll anpassen zu können und dem Körper nicht unwissentlich zu schaden.

Da Arginin als das Element mit dem höchsten Stickstoffgehalt gilt, kann es auch bei Erektionsstörungen Abhilfe schaffen, denn genau dann ist eine erhöhte Zufuhr notwendig.

In der Sportlerszene ist häufig vom sogenannten Pump die Rede. Damit ist die erhöhte Blutversorgung der Muskeln während des Trainings gemeint. Sowohl die Muskeln als auch die darüber verlaufenden Adern kommen so besser zur Geltung und es kann zudem mehr Leistung erbracht werden. Für diesen Pump sorgt L-Arginin. Da es dafür sorgt, dass Wachstumshormone vermehrt ausgeschüttet werden können, trägt es sogar noch zu einem verstärkten Muskelwachstum bei. Deren Ausschüttung kann um mehr als 100 % erhöht werden. Kein Wunder also, dass die Aminosäure vor allem in der Bodybuilder Szene sehr beliebt ist.

Auch wenn in der Regel nicht mit Nebenwirkungen gerechnet werden muss, muss das Präparat stets sachgemäß dosiert werden. Andernfalls wird das Risiko, dass es doch zu unschönen Begleiterscheinungen kommt, erhöht. Schlussendlich kann festgehalten werden, dass die zusätzliche Einnahme von L-Arginin einen positiven Effekt auf verschiedenste körpereigene Prozesse hat und bei diversen Beschwerden Abhilfe schafft.

Vor allem, wenn es darum geht, die eigene Leistungsfähigkeit zu steigern, werden Präparate, die diese Aminosäure enthalten, sehr gern angewendet. Zudem können viele Probleme, die aufgrund eines erhöhten Blutdrucks ausgelöst werden, deutlich gelindert werden.

Am einfachsten ist die Einnahme von L-Arginin Kapseln. Mit Pulver ist allerdings eine genauere Dosierung möglich, auch wenn sich diese Methode nicht für unterwegs eignet. Bezüglich der Wirkungsweise gibt es keinen Unterschied, sodass sich der Konsument frei für das Produkt entscheiden kann, dessen Einnahme er für besser erachtet. Wer seinen täglichen Bedarf an L-Arginin lieber mithilfe der Ernährung decken möchte, sollte vor allem auf Fleisch, Ölsaaten, Linsen oder auch Kürbiskerne zurückgreifen. Auch das ein oder andere Stück Zartbitterschokolade ist erlaubt.