Viagra bei Potenzproblemen – Einnahme – Wirkung

Für viele Männer ist es eine Vorstellung, die Angst macht – die Entwicklung einer erektilen Dysfunktion. Für viele Jahre gab es keinen Weg, eine solche Dysfunktion zu beheben, Männer waren ihren Potenzproblemen ausgeliefert. Erst durch die Entwicklung von dem Mittel Viagra konnte dem Problem Abhilfe geschaffen werden. Viagra wurde von der Firma Pfitzer, die aus den USA kommt, entwickelt und ist bereits seit dem Jahre 1998 auf dem Markt. In dem nun folgenden Text zeigen wir Ihnen, wie Viagra eingesetzt wird, wie es hilft, eine erektile Dysunktion zu beheben, wie lange die Wirkung des Mittels anhält, wie die Einnahme ist und noch vieles mehr.

Geschichte der Entstehung von Viagra

– Das Mittel Viagra wurde zum Ende des 19. Jahrhundert entwickelt und war zunächst dafür vorgesehen, Beschwerden mit dem Herzen zu behandeln. In den 1990er Jahren wurde das Mittel als ein solches Mittel auch vertrieben, allerdings war es bei Patienten, die unter solchen Beschwerden mit dem Herz litten, gänzlich ohne Wirkung. Stattdessen berichten die Männer, welches das Mittel eingenommen hatten, um ihre Herzbeschwerden behandeln zu lassen davon, dass unmittelbar nach der Einnahme von Viagra die Fähigkeit eine Erektion zu bekommen deutlich erhöht wurde. So entstand bei den Männern viel schneller eine Erektion, die auch viel länger anhält als eine normale Erektion. Die Firma Pfitzer, welche das Mittel entwickelte, reagierte darauf, ließ sich das Medikament im Jahre 1998 patentieren und setzt es darauf hin als Potenzmittel ein.

Was ist Viagra und wie muss das Mittel eingesetzt werden?

– Bei Viagra handelt es sich um ein Medikament aus der Gruppe der Potenzmitell, welches bei Männern dazu eingesetzt wird, eine erektile Dysunktion, also eine Störung der Fähigkeit, eine Erektion zu bekommen, zu beheben. Von einer solchen Störung spricht man dann, wenn ein Mann nicht mehr dazu in der Lage ist, eine Erektion zu erzeugen, welche zufriedenstellend ist, wenn eine Erektion erzeugt werden kann, diese aber nicht aufrecht erhalten werden kann oder auch dann, wenn überhaupt keine Erektion erzeugt werden kann. Generell können diese Störungen bei Männern aus allen verschiedenen Altersgruppen entstehen, in den meisten Fällen sind die Männer, die von dem Problem betroffen sind, aber schon in einem höheren Alter.

Viagra ist verschreibungspflichtig, das bedeutet, es kann nur mit einem Rezept, das von einem Arzt ausgestellt wird, erworben werden.

Für welche Personen ist das Mittel Viagra geeignet?

– Viagra ist dafür da, allen Männern, die unter eine erektile Dysfunktion leiden, weiter zu helfen. Dementsprechend sollte das Mittel auch nur von Männern verwendet werden, Frauen dürfen Viagra nicht einnehmen. Außerdem muss man erwachsen sein, um das Mittel einnehmen zu können, Personen, die unter 18 Jahre alt sind, werden das Mittel nicht verschrieben bekommen.

Wie wirkt Viagra und wie kann es dabei helfen, eine Erektion zu fördern?

– Damit verstanden werden kann, wie genau das Mittel Viagra funktioniert sollte zunächst ein Mal geklärt werden, wie es zu einer Erektion kommt, wenn keine erektile Dysfunktion besteht, also die Entstehung einer Erektion unter normalen Umständen.

Damit eine Erektion aufrecht erhalten werden kann wird der Botenstoff mit dem Namen cGMP benötigt. Nach einer gewissen Zeit wird dieser Botenstoff dann wieder abgebaut, und zwar durch das Enzym mit dem Namen PDE-5. Bei Männern mit einer normalen Erektionsfähigkeit sorgt dieses Enzym PDE-5 durch seine Funktion nämlich dafür, dass die Konzentration von cGMP im Körper wieder abfällt, was wiederum dazu führt, dass die Erektion abklingt, da der für die Erektion elementar wichtige Botenstoff nicht mehr vorhanden ist.

Ist das Verhältnis und das Gleichgewicht von diesen beiden Stoffen, also von dem Botenstoff cGMP und von dem Enzym PDE-5 aber gestört spricht man von einer Erektionsstörung, da eine Erektion nicht mehr entsteht oder dann, wenn doch eine Erektion entsteht, diese nicht ausreichend hart ist oder auch nicht lange genug anhält.

In dem Mittel Viagra ist der Wirkstoff Sildenafil enthalten. Dieser Wirkstoff gehört zu der Gruppe der so genannten PDE-5-Hemmern. So verhindert der Wirkstoff für eine gewisse Zeit, dass der Botenstoff cGMP abgebaut wird, da das Enzym PDE-5 durch die PDE-5-Hemmer, wie der Name schon sagt, gehemmt werden.

So befindet sich das cGMP in einer höheren Konzentration im Blut, wodurch sich die Blutgefäße im Penis entspannen und weiten. Durch diese geweiteten Blutgefäße kann deutlich mehr Blut in den Penis hinein fließen. Dementsprechend befindet sich mehr Blut im Penis, weshalb die Erektion deutlich verstärkt wird und dementsprechend über eine längere Zeit hinweg aufrecht erhalten werden kann.

Dabei muss aber bedacht werden, dass Viagra nur dann wirken kann, wenn durch eine sexuelle Stimulation gewisse Nervenimpulse ausgelöst werden. Nämlich erst dann, wenn diese Nervenimpulse auch im Penis ankommen wird eine Erektion ausgelöst. Besteht diese sexuelle Stimulation nicht wird es, trotz der Einnahme von Viagra, nicht zu einer Erektion kommen.

Wann setzt die Wirkung von dem Mittel Viagra ein?

– Wenn Viagra eingenommen wurde dauert es etwa eine halbe Stunde bis hin zu einer Stunde, bis die Wirkung von dem Mittel in dem Körper einsetzt. Eine optimale Wirkung von dem Wirkstoff in dem Medikament kann dann erzielt werden, wenn das Viagra unmittelbar nach einer Mahlzeit eingenommen wird. Der Körper ist dann nämlich besser dazu in der Lage, den Wirkstoff optimal zu verarbeiten, wenn die letzte Mahlzeit nur maximal zwei Stunden zurück liegt. Generell ist es aber wichtig, dass Sie bei der Einnahme von Viagra immer die Hinweise zu der Dosierung und zu der Anwendung, die Sie als Patient von Ihrem Arzt erhalten haben, auch einhalten.

Wie lange hält die Wirkung von Viagra an?

– Bis zu vier Stunden lang kann die Wirkung von dem Wirkstoffes Sildenafil, der in dem Mittel Viagra enthalten ist, anhalten. Im Vergleich mit anderen Stoffen aus der Gruppe der PDE–5–Hemmer, zum Beispiel im Vergleich mit dem Stoff Tadalafil, der in dem Mittel Cialis enthalten ist, relativ kurz. Die Wirkung von dem Mittel Cialis kann nämlich 36 Stunden, also eineinhalb Tage lang anhalten. Aus diesem Grund wird die Pille auch oft „Wochenendpille“ genannt.

Durch welche Faktoren kann die Wirkung und die Dauer der Wirkung von Viagra beeinflusst werden?

– Es gibt gewisse Faktoren, die dazu führen, dass die Wirkung und auch die Dauer der Wirkung von Viagra in einem bestimmten Maße beeinflusst wird.

Auch wenn viele Menschen denken, dass das Alter bei der Wirkung von Viagra eine Rolle spielt, ist dies kein Faktor, der die Wirkung tatsächlich beeinflusst. Auch in hohem Alter kann das Viagra bei einem gesunden Mann ohne Probleme seine volle Wirkung erzielen, und zwar genau so gut und genau so effektiv wie bei einem sehr jungen Mann.

Anders sieht es bei denjenigen Patienten aus, die mit einer hormonellen Störung zu kämpfen haben. Bei diesen Patienten kann es nämlich sein, dass sich die Dauer der Wirkung deutlich verkürzt. So berichten zum Beispiel Menschen, die unter einem starken Mangel von Testosteron leiden, dass bei ihnen die Wirkung von Viagra in den meisten Fällen nicht stark genug ist.

Sollte auch bei Ihnen nach einer mehrmaligen Anwendung von dem Mittel überhaupt keine Wirkung eingetreten sein, empfehlen wir Ihnen unbedingt, sich mit einem Arzt in Verbindung zu setzen.

Außerdem sollten Sie, neben der Behandlung von der erektilen Dysfunktion, auch mögliche Ursachen, die die Störung ausgelöst haben können, im Auge zu behalten. Es kann zum Beispiel sein, dass eine andere Erkrankung wie zum Beispiel Diabetes ausgelöst wurde. Auch kann eine Störung der Erektion ein Anzeichen dafür sein, dass die Arterien verkalkt sind.

Hat Viagra auch eine psychologische Wirkung?

– Es ist sehr gut möglich, dass Viagra, neben der potenzsteigernden Wirkung, auch noch eine sehr positive psychologische Wirkung. Durch dieses Mittel können viele Männer wieder ihre Sexualität ausleben, ohne dass sie fürchten müssen, dass bei Ihnen wieder eine Störung der Erektion auftritt.

Es kann sein, dass gewisse Ängste oder Blockaden, die über Jahre hinweg entstanden sind, dazu führten, dass eine solche erektile Dysfunktion überhaupt entwickelt wurde. Verschiedene Studien, die zu dem Thema durchgeführt wurden, besagen, dass jeder vierte Mann vor seinem 40. Lebensjahr bereits ein Mal unter einer Erektionsstörung gelitten hat. Bei den meisten Betroffenen halten diese Probleme nicht sehr lange an. Durch das Mittel können Betroffene Ihre Störungen wieder los werden, was wiederum dazu führt, dass sich die Ängste und die Blockaden lösen. Im Idealfall passiert es dann, dass ein betroffener Mann seine Sexualität wieder ganz frei und selbstbestimmt auslebt, und zwar komplett ohne den Einsatz von irgendwelchen Mitteln.

Wie wirken die Generika von dem Mittel Viagra?

– Als ein Generikum bezeichnet man ein Medikament, welches die selben Inhaltsstoffe und die selben Wirkstoffe enthält wie ein Medikament, was bereits seit einer etwas längeren Zeit auf dem Markt ist. Ein Generikum von Viagra enthält dementsprechend ebenfalls den Wirkstoff Sildenafil.

Generell wirken die Generika genau so die Medikamente, die kopiert werden. Auch die Dauer der Wirkung ist in den meisten fällen beinahe identisch.

Die Unterschiede zwischen den originalen Medikamenten und den Generika liegen hingegen viel mehr in der Zusammensetzung der Hilfswirkstoffe und der Nebenwirkstoffe. Durch diese unterschiedliche Zusammensetzung entsteht meist eine neue Farbe und auch eine andere Farbe.

Bei einem Generikum sollten Sie generell immer beachten, dass Sie durch diese unterschiedliche Zusammensetzung das Mittel möglicherweise nicht so gut vertragen wie das originale Medikament.

Der größte Unterschied besteht immer im Preis. Das Generikum ist immer deutlich billiger als das originale Medikament.

Warum dauert die Wirkung von dem Mittel Viagra nicht so lange an?

– Bei jedem Potenzmittel hängt die Dauer der Wirkung von dem jeweiligen Wirkstoff ab, der in dem Mittel enthalten ist. So hat jeder Wirkstoff eine ganz individuelle Halbwertszeit.

Als Halbwertszeit bezeichnet man die Zeitspanne, in welcher die Konzentration des Wirkstoffes in dem menschlichen Körper auf den halben Wert der jeweiligen Konzentration, die am Anfang bestand, absinkt. Diese unterschiedliche Halbwertszeit liegt daran, dass verschiedene Stoffe vom Körper immer in einer unterschiedlichen Zeit abgebaut werden.

Welche Wirkstoffe enthält Viagra?

– Der Wirkstoff Sildenafil, der in dem Mittel Viagra enthalten ist, ist in verschiedenen Dosierungen in den Tabletten zu finden. Weitere Bestandteile in dem Mittel sind die Stoffe Calciumhydrogenphosphat, Magnesiumstearat, Croscarmellose Natrium und Mikrokristalline Cellulose im Tablettenkern und Indigocarmin, Triacetin, Hypromellose, Lactose-Monohydrat, Titandioxid und Aluminiumsalz im Filmüberzug.

Wie muss das Mittel genau eingenommen werden?

– Die Wirkung von Viagra setzt erst nach etwa einer halben Stunde bis hin zu einer Stunde ein, weshalb das Potenzmittel immer ungefähr eine Stunde, bevor der Geschlechtsverkehr stattfinden soll, eingenommen werden muss.

Am Tag wird eine maximale Dosis von 100 mg empfohlen. Zu beachten ist außerdem, dass die Einnahme generell nicht öfter als einmal pro Tag erfolgen darf, ganz unabhängig davon, wie hoch die Dosis ist, die Ihnen von Ihrem Arzt verordnet wurde.

Sie sollten außerdem stets daran denken, dass der Eintritt der Wirkung verzögert werden kann, wenn das Mittel Viagra kombiniert mit einer sehr fetthaltigen Nahrung eingenommen wird. Außerdem kann sich die Wirkung durch die Einnahme von fetthaltige Nahrung reduzieren.

Grundsätzlich sollten Sie es auch vermeiden, Alkohol in übermäßigen Mengen mit der Einnahme von Viagra zu kombinieren, da es ansonsten sein kann, dass der Alkohol die blutdrucksenkende Wirkung des Potenzmittels verstärkt und sich dadurch sehr negativ auf die Erektion auswirkt.

Welche Nebenwirkungen können durch die Einnahme von Viagra entstehen?

– Viagra ist ein Medikament. Daher können auch bei Viagra, wie bei allen anderen Medikament auch, Nebenwirkungen auftreten. Häufig treten Nebenwirkungen wie zum Beispiel Schwindel und Kopfschmerzen, Sehstörungen, eine verstopfte Nase oder auch eine Störung der Verdauung.

Sollte Ihre Erektion außerdem länger als nur vier Stunden andauern oder sollten Sie während oder nach dem Geschlechtsverkehr starke Schmerzen in der Brust bemerken, kontaktieren Sie ohne zu zögern einen Arzt.

Kann Viagra auch dann eingenommen werden, wenn überhaupt keine erektile Dysfunktion vorliegt?

– Die ganz klare und eindeutige Antwort auf diese Frage lautet nein! Viagra ist ein Medikament und sollte auch als dieses angesehen werden. Es darf lediglich von den Menschen eingenommen werden, welche auch unter einer nachgewiesenen Erektionsstörung leiden. Sollten gesunden Menschen, bei welchen keine Erektionsstörung vorliegt, das Medikament einnehmen, können sehr schwerwiegenden Nebenwirkungen wie zum Beispiel eine sehr schmerzhaften Dauererektion auftreten.

Männer, welche das Potenzmittel also lediglich dafür nutzen, um ihre Leistungen in einem sexuellen Kontext zu steigern und es als eine Art „Lifestyle-Produkt“ ansehen, setzen sich völlig unnötig sehr großen Risiken aus. Aus diesem Grund sollte das Potenzmittel, wie jedes andere Medikament auch, nur in den Fällen angewendet werden, wenn eine medizinische Notwendigkeit besteht.

Wann darf das Mittel Viagra nicht eingenommen werden?

– Unter bestimmten Umständen darf das Mittel Viagra nicht eingenommen werden. Wenn die nun folgende Vorraussetzungen erfüllt werden, wird davon abgeraten, das Potenzmittel zu sich zu nehmen:

  • wenn gleichzeitig auch Nitrate eingenommen werden
  • wenn die betroffenen Patienten auch noch unter einem zu geringen Blutdruck leiden
  • wenn Medikamente eingenommen werden, die einen hohen Blutdruck behandeln
  • wenn Patienten allergisch auf den Wirkstoff Sildenafil oder auch allergisch auf einen anderen Stoff, der in Viagra enthalten ist, reagieren
  • wenn Patienten vor einer nicht allzu langen Zeit einen Schlaganfall oder auch einen Herzinfarkt erlitten haben
  • wenn Patienten unter einer Krankheit mit den Augen leiden, zum Beispiel unter der Krankheit Retinitis pigmentosa
  • wenn die Funktion der Niere oder auch die Funktion der Leber deutlich gestört ist
  • wenn aufrund von der arteriitischer anteriorer ischämischer Optikusneuropathie bereits ein Seeverlust bei den Patienten vorlag
  • wenn gleichzeitig auch noch andere Medikamente eingenommen werden, die eine erektile Dysfunktion behandeln sollen

Aber auch wenn keine dieser oben genannten Vorraussetzungen bei Ihnen erfüllt ist sollten Sie sich, bevor Sie mit der Anwendung von dem Mittel Viagra beginnen, mit einem Arzt oder mit einem Apotheker oder auch mit anderem medizinischen Fachpersonal beraten, wenn einer der nun folgenden Punkte bei Ihnen zutrifft:

  • wenn Sie unter der so genannten Sichelzellanämie, also unter der Veränderung von den roten Blutkörperchen, leiden
  • wenn Sie Leukämie, also Blutkrebs, oder auch multiples Myelom, also Knochenmarkkrebs, haben
  • wenn Probleme mit dem Herzen vorliegen
  • wenn Sie unter einer anatomischen Missbildung von dem Penis leiden oder auch dann, wenn eine Peyronie-Krankheit bei Ihnen vorliegt
  • wenn Sie ein Geschwür im Magen-Darm haben
  • wenn bei der Blutgerinnung eine Störung bei Ihnen vorliegt
  • wenn kurz bevor die Einnahme des Mittels gestartet wird das Körpergewicht deutlich abgenommen hat oder auch dann, wenn im Vorfeld dieser Einnahme die Sehkraft vorübergehend verloren wurde

Welche verschiedenen Packungsgrößen des Medikaments gibt es in Deutschland?

– Sechs verschiedene Packungsgrößen von Viagra gibt es in Deutschland zu erwerben. In einer Packung mit vier oder auch mit acht Tabletten kann die Tablette mit 25 mg Sildenafil gekauft werden, Viagra mit einer Dosierung von 50 mg oder in einer Dosierung von 100 mg können jeweils in einer Packung von einer Größe mit vier oder mit zwölf Tabletten erworben werden.

Können durch Viagra Wechselwirkungen mit verschiedenen Lebensmitteln oder auch mit anderen Medikamenten hervorgerufen werden?

– Tatsächlich ist es möglich, dass die Einnahme von Viagra Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder mit anderen Stoffen hervorruft. So kann es sehr wohl sein, dass durch das Mittel die Wirkung von unterschiedlichen Arzneimitteln und die Wirkung der Stoffe, die in diesen Arzneimitteln enthalten sind, verstärkt aber auch abgeschwächt werden. Auch Nebenwirkungen können entstehen.

Bei einigen Arten von Antibiotika, wie zum Beispiel bei Rifampicin oder auch bei Erythromycin, kann dies der Fall sein. Auch bei Medikamente, die eine HIV-Infektionen behandeln sollen, bei Mitteln, die für die Behandlung von Lungenhochdruck eingesetzt werden und auch bei Alphablocker kann eine solche Wechselwirkungen ausgelöst werden. Ebenfalls ist es möglich, dass bei dem Verzehr von der Frucht Grapefruit und der gleichzeitigen Einnahme von Viagra die Wechselwirkungen entstehen.

Generell gilt immer, dass Viagra auch auf keinen Fall in Kombination mit Medikamenten eingenommen werden darf, die Nitrat enthalten, da ansonsten Blutdruckabfälle auftreten könnten, die das Leben bedrohen.

Welche Dosierung ist für welchen Menschen geeignet?

– Viagra ist in drei verschieden starken Dosierungen zu erwerben, nämlich mit 25 mg, 50 mg oder auch mit 100 mg Sildenafil.

Männer, die damit beginnen, Viagra einzunehmen, bekommen unter normalen Umständen Viagra mit 50 mg Sildenafil verschrieben, dies ist die Standarddosierung. Je nach Bedarf und abhängig von der individuellen Verträglichkeit kann diese Dosierung aber auch auf eine Dosierung von 25 mg herabgesetzt oder aber auf eine Dosierung von 100 mg erhöht werden.

Bei Männern, die noch in einem jungem Alter sind, ist eine Dosierung von lediglich 25 mg Sildenafil absolut ausreichend, da die Ursachen für die Erektionsstörung meist physisch sind. Schon in dieser geringen Dosierung kann das Viagra nämlich die Sicherheit bieten, die dringend benötigt wird und so insgesamt ausreichend unterstützen.

Sollten die vorliegenden Erektionsstörungen hingegen schwerwiegender sein, kann von einem Arzt die erhöhte Dosis von 100 mg verschrieben werden. Allerdings sollte dabei beachtet werden, dass bei dieser relativ hohen Dosierung die bereits beschriebenen Nebenwirkung deutlich stärker auftreten können.

Generell sollte bei der Einnahme von Viagra immer Geduld gezeigt werden. Bei vielen Männern kann es sein, dass zunächst einige Einnahmen vergehen können, bis das Potenzmittel dann endlich die gewünschte Wirkung zeigt. Sie sollten daher nicht direkt nach der ersten oder nach der zweiten Einnahme von Viagra an dem Potenzmittel zweifeln und die Wirkung von diesem Mittel in Frage stellen. Auch der Erwartungsdruck oder auch physischer Stress können negativen Einfluss auf die Wirksamkeit von Viagra haben.

Verspüren Sie allerdings auch dann noch immer keinerlei Wirkung, wenn Sie das Mittel bereits öfter eingenommen haben, lautet unsere Empfehlung, einen Arzt aufzusuchen und mit diesem dann über dieses Problem zu sprechen. Unter Umständen kann dieser Arzt dann die Dosierung entsprechend anpassen oder Ihnen nach Bedarf ein alternatives Mittel verschreiben, das auf anderen Wirkstoffen basiert.